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R.Hoffleit, 1980, vor der
Kunstakademie Stuttgart

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

R. Hoffleit arbeitet an der Form für KONVEX/KONKAV

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Michael Bach, Renate Hoffleit
und John Cage
im Juni 1992 in Assisi

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Renate Hoffleit
oben: wiesen-eier, 2014
mitte: mit Michael Bach Bachtischa
genius loci gehört, 2014
unten: (zwischen e und f)², 2015

Renate HOFFLEIT studiert von 1973 bis 1981 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste  Stuttgart, Buchgrafik, Freie Grafik und Bildhauerei (Professoren M. KRÖPLIEN, G. BÖHMER, R. SCHOOFS und H. BAUMANN).

1979 beginnt Renate HOFFLEIT, das Licht als geistiges Medium in ihre skulpturalen Gestaltungen mit einzubeziehen. Für ihre Skulpturen aus lichtdurchlässigem Marmor wird Renate HOFFLEIT 1980 mit dem Ersten Preis der Stuttgarter Kunstakademie ausgezeichnet. Sie beendet 1981 ihr Studium mit einer Debütanten-Austellung einschließlich Katalog.

1980 ......

Seit 1981 arbeitet Renate HOFFLEIT als freischaffende Künstlerin mit Atelier in Stuttgart.
 
Renate HOFFLEITS künstlerische Arbeit wird gefördert u.a. durch Stipenden des Kunstfonds Bonn e.V. und der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Ein dreimonatiges Artist-in-Residence Stipendium der Djerassi Foundation führt Renate HOFFLEIT an die Westküste der USA, wo sie u.a. das Landart-Projekt FEUER IM SEQUOIA und eine erste SAITENINSTALLATION realisiert.

1989 stellt Renate HOFFLEIT auf Einladung des THE HAKONE OPEN-AIR-MUSEUMS, Japan, für die "6th Henry-Moor-Grand Prize Exhibition" ihre große Spiegelbronze KONVEX-KONKAV 1/III her und erhält den Utsukushi-ga-hara Museum Award.

Renate HOFFLEITS erste Japan-Reise mit Besuchen zahlreicher Tempel und Tempelgärten in Kyoto, Nara und Tokyo inspirieren ihre weitere Arbeit ebenso wie die Besuche von Bauwerken der Megalithkultur u.a. in England, Frankreich und Malta.

1990 ......

Das 1991 von Renate HOFFLEIT entworfene SKULPTURENFELD im Eingangshof des Amts- und Landessozialgerichts in Stuttgart wird realisiert. Renate Hoffleit entwirft aus dem Grundriß des SKULPTURENFELDES ihre SAITENINSTALLATION 15 STRINGS.

Bei ihrer großen Brunnenanlage mit 8 verschiedenfarbigen Granitsäulen, der STUFENANLAGE MIT 8 WASSER/KLANG-SÄULEN, die Renate HOFFLEIT im Jahr 1994 in Kornwestheim errichtet, werden unterschiedliche Wasserklänge thematisiert.

Weitere Kunstwerke im öffentlichen Raum entstehen, u.a. die BRUNNENANLAGE Klinikum Schloß Winnenden, der VIER-SÄULEN-BRUNNEN und WANDBRUNNEN für die Klinik Löwenstein, die BARRIERE vor dem Polizeirevier Winnenden, KONVEX/KONKAV (2/III)für die Stadt Heilbronn...

Von 1992 bis 1996 ist Renate HOFFLEIT ständiges Mitglied der Kunstkommission des Landes Baden-Württemberg.

1995 erhält Renate Hoffleit das dreimonatige Stipendium Casa Baldi, Olévano Romano (Deutsche Akademie Villa Massimo Rom). Neben umfangreichen fotografischen Arbeiten, die in die CASA BALDI DECKENINSTALLATION münden, entstehen dort u.a. serielle Zeichnungen mit Natursubstanzen.

1992 Jahre beginnt die Freundschaft und Zusammenarbeit von Renate HOFFLEIT mit dem Cellisten und Komponisten Michael BACH (Michael BACH BACHTISCHA).

Im Juni 1992 treffen Renate HOFFLEIT und Michael BACH in Perugia den amerikanischen Komponisten John CAGE. Es wird die Aufführung eines Konzerts für Violoncello (ONE 8, gewidmet Michael BACH) zusammen mit einer SAITENINSTALLATION besprochen.
John Cage verstirbt am 13.08.1992 in New York.

1994 wird die erste große Saiteninstallation, 15 STRINGS, konzipiert von Renate Hoffleit, bei den DONAUESCHINGER MUSIKTAGEN 1994 mit 5 Saitenspielern uraufgeführt, zusammen mit dem Werk ONE 8 für Violoncello und Rundbogen von John CAGE - am Cello Michael BACH.

Mehrere Aufenthalte auf ACHILL Island, Irland, auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung, ermöglichen HOFFLEIT und BACH BACHTISCHA die Erforschung der Klänge langer Saiten in der Natur.

1996 erhalten Renate HOFFLEIT und Michael BACH BACHTISCHA eine Projektförderung des Arts Council of Ireland für ACHILL STRINGS, einer großen Saiteninstallation im Deserted Village, Achill Island, die mit irischen Inselbewohnern aufgeführt wird. - Weitere SAITENINSTALLATIONEN mit Aufführungen in Deutschland und Israel werden realisiert.

1998 erstellen Renate HOFFLEIT und Michael BACH BACHTISCHA auf Einladung des MISGAV FESTIVAL in Israel eine Installation mit Langen Saiten in einem
1000jährigen Olivenhain, die mehrfach mit israelischem Publikum eingespielt wird: STRINGS of Kaukab Spring.  

Seit 1992 entwickelt Renate HOFFLEIT ihre Klangarbeit VERTONUNG. 1995 kommen die NOTREPOS-VERTONUNGEN auf Schloß Monrepos, Ludwigsburg, zur Aufführung und 1997 werden Stuttgarter Verkehrsgeräusche VERTONT mit der Klanginstallation 15 TUBES und simultan mit einer Video-Installation aufgeführt (TREFFPUNKT Rotebühlplatz).

1999 erstellt Renate HOFFLEIT ihre Landart-Arbeit a l b   e i e r mit 38 ca. 80 cm großen Ei-Objekten unter einer Feldeiche für die einjährige Open-Air-Ausstellung "Der Große Albgang" (Landkreis Esslingen). Im Zeitraum eines Jahres macht Renate HOFFLEIT zahlreiche Foto- und Video-Aufnahmen an diesem Ort zu unterschiedlichsten Tages- und Jahreszeiten.   

Foto- und Videoarbeiten werden zu einem wichtigen Medium - nicht nur um skulpturale Werke und Klanginstallationen zu dokumentieren. Renate HOFFLEIT beginnt u.a. ihre Fotoserie light and liquids (work in process).

Von 1997 bis 2001 dokumentiert Renate HOFFLEIT fotografisch die Begegnungen von Mstislav ROSTROPOVITCH und Michael BACH BACHTISCHA in Paris, Berlin, Amsterdam und Kronberg, die zur Perfektionierung des von ihm konzipierten Rundbogens, dem BACH.Bogen, führen.

2000 ......

Im Sommer 2000  finden die  a l b  e i e r  unterschiedliche neue Orte im öffentlichen Raum und in privaten Gärten. Die Auflage wird auf 60 Stück komplettiert.

Unter der Regie von Frau Dr. Lerke von Saalfeld entsteht ein Dokumentarfilm über das skulpturale Werk von Renate HOFFLEIT, ihre Zusammenarbeit mit Michael BACH BACHTISCHA und über dessen Werk, der in der Fernseh-Sendung "Matinée" (Franziska Specht) am 17.06.2000 ausgestrahlt wird.

Der Wasserklangbrunnen MAGSTADTER DUO wird im Seniorenzentrum der Gemeinde Magstadt, Krs. Böblingen errichtet.

Die MITTAGS-STELE wird in der Open-Air-Ausstellung EIGEN-ART, Kunst am Venusberg, gezeigt und findet 2003 im Exotischen Garten der Universität Hohenheim ihren passenden Standort (Ankauf 2005).

Renate HOFFLEIT zeigt ihre Marmorskulpturen in mehreren Einzel-Ausstellungen.

HOFFLEIT und BACH BACHTISCHA bringen weitere ortsbezogene Saiteninstallationen zur Aufführung, wie LE CHIEN NOIR für die Romanische Abteikirche zu Murbach/F. und die das ganze Schlossareal der Kapfenburg umfassende, mit 40 Spielern aufgeführte Saiteninstallation SCHLOSS KAPFENBURG BESAITET, die als weltgrößtes Musikinstrument in das Guiness Book der Rekorde Einfang findet.

In Japan kommt STRINGS and PILLARS for Fuchu Art Museum zur Aufführung und anläßlich der Berlin Biennale 2001 wird im Museum für Gegenwart die Saiteninstallation JUNGFERNFAHRT eingerichtet  und vom Ensemble Mosaik aufgeführt.

Renate HOFFLEIT realisiert bei den Donaueschinger Musiktagen 2000 ihre die Geräusche der Stadt Donaueschingen VERTONENDE Klanginstallation LEBEN IST LAUT. Auf Schloss Seefeld/München entsteht eine umfangreiche VERTONUNG der Wassergeräusche des im dortigen Schloßhof "wachsenden" Brunnens, die als Video/Klanginstallation SEEFELDER VERTONUNG zur Aufführung kommt.

Renate HOFFLEIT erhält 2008 wiederum ein Stipendium als Resident Artist der Djerassi Foundation, USA, das sie vor allem ihren Klang- und Video-Aufnahmen, VERTONUNGEN von Wasser, widmet.

Fotografische Arbeiten entstehen parallel zu den skulpturalen Werken und Klangarbeiten.

2010 ......


2011 wird vom Kunstforum Weil der Stadt für Renate HOFFLEIT eine Einzelausstellung in den drei Etagen des STEINHAUSES der Kirchenburg Merklingen (13. Jahrhundert) eingerichtet mit dem Titel LICHT-STEIN-WASSER-KLANG.

Anläßlich der TONALE 2011 (Kassel) errichten HOFFLEIT und BACH BACHTISCHA die landschaftsbezogene Saiteninstallation HABICHTSWALDSAITEN.

Renate HOFFLEIT bringt raumbezogene Video/Klanginstallationen von VERTONTEN Wasseraufnahmen zur Aufführung, u.a. im Gewölbekeller des STEINHAUSES und während des Festivals KlangRaum 2011 in Stuttgart (URSPRING). Aus Video-Stills ihrer Wasserklang-VERTONUNGEN entwickelt Renate HOFFLEIT die Serien water stills and sounds, die bildhaft auch deren Zeitdauer umsetzen und somit ähnlich einer fortlaufenden Partitur betrachtet werden können.  

Renate HOFFLEIT erstellt 2012 eine Videodokumentation über den Herstellungsprozess ihrer großen Spiegelbronze-Skulptur KONVEX-KONKAV (3/III) in der Gießerei Casper. Im Sommer 2012 wird diese Skulptur,  CONVEXE / CONCAVE La Tour, auf einem privaten Landsitz in Südfrankreich zwischen Meer und Seealpen errichtet und eingeweiht.

2013 wird die Videoarbeit QUI RIPOSA im Würtembergischen Kunstverein Stuttgart (Das Antlitz) gezeigt. Die 2005 in Italien als fotografisches Projekt begonnene, 2012 fortgeführte Serie von Grabbildnissen eines ligurischen Bergfriedhofs ist dafür Basis.

Im Mai 2014 beauftragt die Stadt Kornwestheim Renate HOFFLEIT mit der Realisierung ihres Entwurfs STUFENANLANGE mit 8 TÜRMEN (2013) anstelle der im Februar 2012 durch Frost zerstörten WASSER/KLANG-SÄULEN (1994). Diese werden im Juli 2014 abgebaut und ihr Material teilweise für die Herstellung der 8 TÜRME wiederverwendet.

Für die im Juli 2014 eröffnete SCULPTOURA des Landkreises Böblingen stellt Renate HOFFLEIT eigens zwei neue Werke her: die sieben wiesen-eier und
das goldene ei, ein Landart-Werk für das Wiesental der Aich. Die Arbeiten sind bis Herbst 2015 ausgestellt und im Katalog der SCULPTOURA dokumentiert.

Im Juni 2014 bringen Renate HOFFLEIT und Michael BACH BACHTISCHA ihre große Saitenklanginstallation genius loci gehört im Skulpturenpark der Sammlung DOMNICK, Nürtingen, in einer Eröffnungsperformance mit ca. 300 Besuchern zur Aufführung. Im September 2014 folgt das Konzert genius loci concertante: Michael BACH BACHTISCHA führt eine eigene Komposition für Cello und Rundbogen im Gebäude der Sammlung DOMNICK auf während Renate Hoffleit im Park die Langen Saiten zum Klingen bringt.

Im August 2014 erhalten Renate HOFFLEIT und Michael BACH BACHTISCHA für ihr Projekt (zwischen e und f)² eine finanzielle Förderung des Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg, eine große Saiteninstallation für die STADTBIBLIOTHEK Stuttgart mit zwei Konzertaufführungen im Juli 2015. Veranstalter, Projektpartner und mitwirkend bei der Aufführung ist EXVOCO.

Im April 2015 werden die 8 TÜRME fertiggestellt und vor Ort Kornwestheim versetzt. Ende April wird das fertiggestellte Kunstwerk STUFENANLAGE mit 8 TÜRMEN
am Bahnhofsplatz Kornwestheim eingeweiht. Die Beleuchtung der 8 Stelen soll im Laufe des Jahres installiert werden.

Im Juni 2015 erstellen Renate HOFFLEIT und Michael BACH BACHTISCHA ihre Installation mit Langen Saiten (zwischen e und f)² in der STADTBIBLIOTHEK Stuttgart.
(zwischen e und f)² Aufführung mit zwei Konzerten folgt am 03. und 04. Juli 2015. Bei den Konzerten werden die 27 Langen Saiten von 6 Saitenspielern zum Erklingen gebracht und simultan mit einer Komposition für 4 Stimmen aufgeführt. Der Architekt EUN YOUNG YI begrüßt das Projekt in einem Schreiben an die Autoren.

Im September 2015 wird die Ausstellung der Objekte 7 wiesen-eier und das goldene ei innerhalb der SCULPTOURA um ein Jahr bis September 2016 verlängert.
Da die SCULPTOURA sehr großen Zuspruch hat, wird die Open-Air-Ausstellung um ein weiteres Jahr - bis Herbst 2017 - verlängert.

Im November 2016 wird die jurierte Ausstellung des Deutschen Werkbundes BW mit dem Titel STUTTGART - STADTRAUM IN BEWEGUNG ? eröffnet.
Renate HOFFLEIT wurde zur Teilnahme eingeladen mit Fotografien aus ihrer Fotoserie  S21.04.2012 (10.24 - 11.35).

Im Februar 2017 kauft der Landkreis Böblingen die innerhalb der SCULPTOURA gezeigten Werke 7 wiesen-eier und das goldene ei von Renate Hoffleit an.
Die Werke können an ihrem Standort im Aichtal zwischen Waldenbuch und Schönaich bis mindestens 2019 besucht werden.

Im Mai 2017 ist Renate Hoffleit Teilnehmerin der Podiumsdiskussion "Künstler vs. Architekten, Expertenrunde Kunst und Bauen" des VBKW im Rathaus Stuttgart.

2017/2018 zeigt die PFORZHEIM GALERIE in der Ausstellung "Es ist nicht alles Gold, was glänzt" zeitgenössische Kunst, u.a. die kleine Spiegelbronze KONVEX/KONKAV von Renate Hoffleit.

2017/2018: Renate Hoffleit und Michael Bach Bachtischa wurden für das Jahr 2018 unter 120 Bewerbern ausgewählt für eine Residency im Heinrich Böll Cottage, Achill Island, Irland. Während ihrer Arbeitsstipendien in den Jahren 1993, 1995 und 1996 realisierten sie dort landschaftsbezogene Klanginstallationen und Performances, u.a. in dem von Heinrich Böll im Irischen Tagebuch beschriebenen "Deserted Village". Das aufgezeichnete Material wird vor Ort gesichtet und aktualisiert.  






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